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Presse Rathaus

Volkshochschule Fichtelgebirge: Rückblick auf ein starkes Jahr und optimistischer Ausblick

Die Volkshochschule (vhs) Fichtelgebirge mit Sitz in Selb blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück – und zugleich nach vorn auf eine spannende Zukunft.

Trotz anstehender Gebäudesanierung und Standortwechsel bleibt die vhs ein verlässlicher Bildungspartner in der Region.

Starke Bilanz 2024

Von 1.164 angebotenen Kursen und Veranstaltungen fanden 893 statt, mit knapp 11.000 Teilnehmenden im gesamten Landkreis. Über 76 Prozent der Unterrichtseinheiten wurden in Selb durchgeführt. Besonders gefragt waren Tanzkurse wie Salsa und Bachata, Yoga, Aquafitness, Zumba, Kochkurse und Freizeittrends wie Hobby-Horsing. Erfolgreich etabliert haben sich auch digitale Bildungsprojekte wie die „Medienbrücke“ oder das Beratungsangebot „zusammen digital“, das dank einer Spende des Lions Clubs fortgeführt werden kann.

Engagiert in der Stadtgesellschaft

Neben dem Kursprogramm setzte die vhs kulturelle Akzente, etwa mit den „Japantagen“ im Ferienprogramm, die gemeinsam mit JAM und Stadtbücherei organisiert wurden, oder mit einem Konzert im Rosenthal Theater im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Auch bei den „KunsTRäumen“ war die vhs mit Ausstellungen und Livemusik vertreten. Eine Wiederholung der Japantage ist in den kommenden Faschingsferien geplant; das nächste vhs-Konzert findet am 24. März 2026 im Rosenthal Theater statt.

Ausblick: über 30 neue Kurse ab Herbst

Für das Herbst-/Wintersemester 2025/26 hat die vhs mehr als 30 neue Kurse in Selb im Angebot – von Kräuterwanderung über progressive Muskelentspannung bis hin zu Logo-Design für Einsteiger*innen.

Sanierung und Übergangslösung

Die Stadt Selb übernimmt das vhs-Gebäude in der Lessingstraße und wird es umfassend modernisieren. Während der Sanierungszeit zieht die vhs übergangsweise in Räume der Firma Rödl & Partner in der Ludwigsmühle. Koch- und Bewegungskurse finden in städtischen Einrichtungen wie dem JAM, der Musikschule, dem Jochen-Klepper-Haus oder der Luitpoldschule statt.

„Bildung bleibt in Bewegung“

„Die Volkshochschule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung und Integration. Dass wir trotz Umzug und Sanierung unser Angebot nahezu vollständig aufrechterhalten können, ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung der vhs in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch.