Blüh-Labyrinth macht Artenvielfalt erlebbar
Udo Benker-Wienands und Christian Kreipe von der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V. (ÖBI) haben gemeinsam mit der Stadt Selb das „Blüh-Labyrinth“ ins Leben gerufen. Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung des städtischen Bauhofs.
Neben der Christuskirche an der Hohenberger Straße entwickelt sich seit Jahren eine artenreiche Blühwiese, die bewusst nicht regelmäßig gemäht wird. Solche Flächen sind wichtige Lebensräume für Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer und leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität.
Nun wird ein Teil der Wiese als Labyrinth gemäht. So entsteht ein begehbarer Erlebnisraum, der die Welt der Blumen, Gräser und Insekten für alle Altersgruppen zugänglich macht.
Im Mittelpunkt steht die Heuschrecke: Eine zentrale Tafel erklärt ihren Lebenszyklus, entlang des Labyrinths vertiefen weitere Stationen die einzelnen Entwicklungsphasen anschaulich.
Auch für den Kinderhort Löhehaus und die Christuskirche hat das Projekt große Bedeutung. Kinder können die Blühwiese aktiv erkunden und ökologische Zusammenhänge direkt erleben.
Aktuell installiert der Bauhof erste Pfosten und Schilder. Mit der Blüte wird das Labyrinth eröffnet – und die Fläche zu einem Lern- und Erlebnisort für Mensch und Natur.



