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Kammermusik am Nachmittag in der Musikschule Selb

Kammermusik am Nachmittag

Unter diesem Titel musizieren am Sonntag, 18. November 2018 Uhr zwei Lehrkräfte der Musikschule Selb im Saal der Musikschule. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr

Kinga Schröder, Violoncello, und Jakob Johannes Schröder, Viola, interpretieren Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Rebecca Clarke und David Popper. Am Klavier begleitet werden beide Musiker vom ehemaligen Leiter der Musikschule des Landkreises Tirschenreuth und Vater des Bratschisten Jakob Schröder.

Schon mit seinen ersten Sonaten Opus 5 hat Beethoven im Gegensatz zur Vergangenheit mit dem Versuch der Gleichbehandlung beider Instrumente neue Wege beschritten. Die dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. gewidmete Sonate in F-Dur entstand 1796 besteht aus zwei Sätzen und beginnt mit einer langsamen Einleitung, die in ein Allegro übergeht, in dem die Themen abwechselnd auf beide Instrumente verteilt sind. Der zweite Satz in Form eines Rondos ist im Stile Mozarts gehalten.

Mit den Märchenbildern Opus 113 schuf Schumann die erste bedeutende Komposition für Viola und Klavier, die nicht in Sonaten- oder Variationsform geschrieben wurde. Entstanden 1851 sind es vier Charakterstücke, die einen Zyklus bilden. Zwei schnelle und virtuose Stücke werden von zwei langsamen und melancholischen umrahmt. Betont wird die zyklische Gestaltung der Stücke durch Taktarten (3/4, 2/4, 2/4, 3/8) und auch Tonarten (d-moll, F-Dur, d-moll, D-Dur)

„Als ich dann mit meiner Bratschensonate diesen einzigen Hauch von Erfolg hatte, den ich in meinem Leben hatte, da hörte ich von dem Gerücht, ich hätte das Stück gar nicht selbst geschrieben, sondern das hätte jemand anders für mich getan. Ich habe auch ein paar kleine Zeitungsausschnitte, in denen es heißt, ich könne das unmöglich selbst geschrieben haben. Außerdem hatte ich früher einen besonders witzigen Ausschnitt, in dem behauptet wurde, dass es eine Rebecca Clarke gar nicht gäbe, sondern dass das ein Pseudonym für Ernest Bloch sei!

"So sprach Rebecca Clarke, geboren 1886 in England, später in den USA lebend 1976 in einem Interview über ihre Sonate für Bratsche und Klavier aus dem Jahre 1919. Seither dürfte Rebecca Clarkes Bratschensonate das meistgespielte größere Werk in dieser Besetzung geworden sein.

Der erste Satz beginnt mit einem „Trompetenruf", der am Ende wiederholt wird. Der Mittelsatz (Vivace) ist ein munteres, ironisches Scherzo. Der Anfang des dritten Satzes beschwört unverkennbar Claude Debussys Little Shepherd, steigert sich aber zu großer Breite und Monumentalität.

Die Ungarische Rhapsodie von David Popper, eines der größten Cellisten des 19. Jahrhunderts, ist zweifellos vom Lehrer seiner Frau, der Pianistin Sophie Menter beeinflusst. Der Lehrer war Franz Liszt und einige Melodien stammen direkt aus dessen Ungarischen Phapsodien.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Weitere Auskünfte erteilt die Musikschule Selb, Hohenberger Straße 9, 95100 SelbTel. Nummer: 09287/760125.
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