"Die Csárdásfürstin" vom E. Kálmán am Donnerstag, 16. Februar 2012, um 20 Uhr im Rosenthal-Theater Selb
Bild: SFF Fotodesign Hof

Herzlich und reichlich gefeiert wurde die Premiere der „Csárdásfürstin“ im Hofer Theater. Regie führt kein Geringerer als der zum Spielzeitende scheidende Hofer Intendant Uwe Drechsel. Und er lässt die Operette, wo sie zeitlich hingehört. Uraufgeführt 1915 entstand das Werk in der gerade noch heilen Welt vor dem Kriegsausbruch, also bevor sie vollends aus den Fugen geriet. In Uwe Drechsels Regie ist also von Panik und Verzweiflung angesichts der nahenden Katastrophe nichts zu spüren. Die Freunde des heiteren Musiktheaters kommen somit voll auf ihre Kosten. Die Vorstellung ist im Theaterabo.
„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, und deshalb verbringen die jungen Herren aus der wohlhabenden Aristokratie ihre Abende in Budapest gerne im Orpheum, einem Varieté. Star ist Sylva Varescu. Mit dem Csárdás verdreht sie den Männern den Kopf....
Emmerich Kálmán war ein Meister des „Silbernen Operettenzeitalters“. Walzer und Csárdás prägen die Musik dieser Operette.
Mitwirkende sind Ingrid Katzengruber als Sylva Varescu, Hans-Jürgen Schöpflin als Edwin, Peer Schüssler in der Rolle des Fürsten von und zu Lippert-Weylersheim und Marianne Lang als dessen Gattin Anhilte. Weiter dabei Thilo Andersson (Graf Boni), Inga-Lisa Lehr (Komtesse Anna), Hans-Peter Pollmer (Eugen von Rohnsdorff), Karsten Jesgarz (Feri von Kerekes), und andere. Musikalischer Begleiter sind natürlich die Hofer Symphoniker. Ebenso mit von der Partie der Opernchor, der Extrachor und das Ballett.
Eintrittskarten für
"Die Csárdásfürstin" am 16.02.12 im Rosenthal-Theater Selb gibt es nur in Selb bei Herta´s Lederwaren, Ludwigstr. 35, Tel. 09287/87568. Infos: Kulturamt Stadt Selb, Tel. 09287/883-119 und 883-125, email:
kulturamt@selb.de, Internet:
www.selb.de