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"Die Csárdásfürstin" am 16.02.12 in Selb
„Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán am 16. Februar im Theaterabo

„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, und deshalb verbringen die jungen Herren aus der wohlhabenden Aristokratie ihre Abende in Budapest gerne im Orpheum, einem Varieté. Star ist Sylva Varescu. Mit dem Csárdás verdreht sie den Männern den Kopf.

Herzlich und reichlich gefeiert wurde die Premiere der „Csárdásfürstin“ im Hofer Theater und am Donnerstag, 16. Februar, um 20 Uhr, kommt das Musiktheaterensemble aus der Nachbarstadt damit ins Rosenthal-Theater Selb. Regie führt kein Geringerer als der zum Spielzeitende scheidende Hofer Intendant Uwe Drechsel. Und er lässt die Operette, wo sie zeitlich hingehört. Uraufgeführt 1915 entstand das Werk in der gerade noch heilen Welt vor dem Kriegsausbruch, also bevor sie vollends aus den Fugen geriet. In Uwe Drechsels Regie ist also von Panik und Verzweiflung angesichts der nahenden Katastrophe nichts zu spüren. Die Freunde des heiteren Musiktheaters kommen somit voll auf ihre Kosten.

Edwin, der Sohn des Fürsten von und zu Lippert-Weylersheim aus Wien, ist besonders fasziniert von Sylva Varescu. Als sie im Begriff ist, nach Amerika abzureisen, um dort Karriere zu machen, gibt ihr Edwin ein notariell beglaubigtes Heiratsversprechen. Dessen Eltern haben für ihn aber eigentlich eine standesgemäße Heirat vorge-sehen und die Verlobungsanzeige ist bereits gedruckt. Als Sylva diese liest, ist sie außer sich, fühlt sich getäuscht und entschließt sich, die Amerika-Reise dennoch anzutreten. Alle Briefe Edwins an Sylva bleiben unbeantwortet. Bald bemerken Edwins Eltern befriedigt, dass er sich mit der von Ihnen auserwählten Cousine Anastasia immer besser versteht. Schließlich ist er bereit, sie zu heiraten. Doch während der Verlobungsfeierlichkeiten im fürstlichen Palais taucht Sylva wieder auf. Sie erscheint in Begleitung des Grafen Boni und gibt sich als dessen Gattin aus. Edwin, bei dem die alten Gefühle zurückkehren, überredet Boni, sich von ihr zu trennen. Der Graf willigt gerne ein, ist er doch sowieso viel mehr an Edwins Cousine interessiert. Als der alte Fürst die Verlobung seines Sohnes mit Anastasia bekannt geben will, kommt es natürlich zum Skandal, als Edwin öffentlich erklärt, er liebe eine andere ...

Emmerich Kálmán war ein Meister des „Silbernen Operettenzeitalters“. Walzer und Csárdás prägen die Musik seiner Operette „Die Csárdásfürstin“.

Mitwirkende sind Ingrid Katzengruber als Sylva Varescu, Hans-Jürgen Schöpflin als Edwin, Peer Schüssler in der Rolle des Fürsten von und zu Lippert-Weylersheim und Marianne Lang als dessen Gattin Anhilte. Weiter dabei Thilo Andersson (Graf Boni), Inga-Lisa Lehr (Komtesse Anna), Hans-Peter Pollmer (Eugen von Rohnsdorff), Kars-ten Jesgarz (Feri von Kerekes), und andere. Musikalischer Begleiter sind natürlich die Hofer Symphoniker. Ebenso mit von der Partie der Opernchor, der Extrachor und das Ballett.

Eintrittskarten für „Die Csárdásfürstin“ am 16. Februar im Rosenthal-Theater gibt es nur bei Herta’s Lederwaren in Selb, Ludwigstr. 35, Tel. 09287/87568. Infos: Kulturamt der Stadt Selb, Tel. 09287/883-119 und 883-125, email: kulturamt@selb.de, Internet: www.selb.de. Bild: SFF Fotodesign Hof


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Informationen
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Tel.: +49 (0)9287 883-0
Fax  +49 (0)9287 883-190
 
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