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Highlights im Rosenthal-Theater
Am Donnerstag, 8. Februar, um 20 Uhr, spielt das ValentinKarlstadt-Theater München – was wohl – natürlich Karl Valentin. Eine von vielen Aktivitäten in ganz Bayern zum 125. Geburtstags des Komikers, Autors, Volkssängers und „begnadeten Sprachvirtuosen“. „Die Orchesterprobe und andere Katastrophen“ ist ein wunderbar groteskes Gefecht zwischen Taktstock, Maßkrug und Geigenbogen und ein Großangriff auf die Lachmuskeln. Gerald Karrer als Karl Valentin und Bele Turba als Lisl Karlstadt, Christian von der Au am Flügel und 6 Orchestermusiker geben einen musikalisch-komödiantischen Abend rund um einen Komiker, dessen Schaffen weitaus mehr Tiefgang hat als weithin vermutet.

Und am Dienstag, 13. Februar, um 20 Uhr, präsentiert das Theater des Ostens Berlin den Klosterkrimi „Der Name der Rose“ nach dem Millionenbestseller von Umberto Eco mit dem herausragenden Dieter Wien als William von Baskerville. Regie führt Vera Oelschlegel, die das Theater des Ostens 1990 gegründet hat. Der englische Franziskanermönch William von Baskerville und sein Adlatus Adson von Melk (Fabian Oscar Wien) besuchen in geheimer Mission ein Kloster in Norditalien und werden dort mit seltsamen Todesfällen unter den Klosterbrüdern konfrontiert. Bei ihrer Aufklärungsarbeit beleuchten die beiden die dunklen Seiten des Klosterlebens: Intrigen, Heuchelei, Erpressung und Mord. Ein spannender Krimi und zugleich mehr als das: ein faszinierender historischer Abriss und unterhaltsames Gelächter über die Schlechtigkeit der Welt.

Nach dem restlos ausverkauften Neujahrskonzert geben die Hofer Symphoniker am Donnerstag, 15. Februar, um 20 Uhr, ein weiteres Symphoniekonzert. Unter der Leitung von Vincent Grüger gibt das Orchester ein Programm mit drei wunderbaren Höhepunkten der Romantik. Zunächst erklingt Robert Schumanns Ouvertüre zu „Hermann und Dorothea“, einer Vertonung des Epos in neun Gesängen von Johann Wolfgang von Goethe, anschließend das Konzert für Violine und Orchester e-moll, op. 64, von Felix Mendelssohn Bartholdy, mit der jungen, in Lettland geborenen Geigerin Paula Sumane, die den Konzertfreunden vielleicht als Preisträgerin beim Henri-Marteau-Violinwettbewerb 2005 in Lichtenberg in Erinnerung ist. Mit der 6. Symphonie D-Dur, op. 60 von Antonin Dvorak schließt der „romantische“ Konzertabend.

Am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr, kommen bei dem Familienmusical „Max und Moritz“ nach dem berühmten Bilderbuch von Wilhelm Busch wieder einmal die jüngsten Theaterbesucher ab 4 Jahren und natürlich auch alle Eltern auf ihre Kosten. Die „Kleine Oper Bad Homburg“ präsentiert die Streiche aus dem Buch in einem Kaleidoskop von bunten und lustigen Szenen mit einer aufwändigen Bühnenausstattung, mit ausgefallenem Lichtdesign und Pyrotechnik. „Echte“ Opernsänger laden das jüngste Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Natürlich alles live. Und dazu gibt’s Rockmusik und fetzige Tänze. Das grausame Ende der beiden „Bösewichter“ aus dem Bilderbuch findet jedoch nicht statt. Im Musical der „Kleinen Oper Bad Homburg“ gibt es ein Happy End.

„They are back, the men in black“ heißt es am Donnerstag, 8. März, um 20 Uhr, in der Show „the official tribute to ... THE BLUES BROTHERS” in der Produktion des London Musical Theatres vom Londoner West End. Wohl der Höhepunkt überhaupt in der Spielzeit 06/07. Die Blues Brothers ... Das ist Blues, der ins Blut geht, das ist Soul, der die Seele streichelt, das sind Hits von „Everybody Needs Somebody“ über „Gimme Some Loving“ bis hin zu „Soulman“. Die „Brüder“ werden von einer sechsköpfigen Liveband und den umwerfenden Bluettes begleitet. „Setz’ die Brille auf, bring’ Deinen Hut in Ordnung und ... freu’ Dich auf die Party!!!“

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in Uschi’s Passage in Selb, Ludwigstr. 47, Tel. 09287/2019, im Frey-Centrum Marktredwitz, Tel. 09231/508286, in der Buchhandlung Böhringer in Wunsiedel, Ludwigstr. 33, Tel. 09232/2117, und bei Tabakwaren Irmgard Mier in Rehau, Bahnhofstr. 2, Tel. 09283/3759.



Kontaktadresse und Ansprechpartner:

Kulturamt
Zimmer-Nr. 21/22
Hans Peter Goritzka u. Antje Suchi
Telefon: 09287/883-119 und 883-125
Telefax: 09287/883-190
E-Mail-Adresse: kulturamt@selb.de
 

Bericht aus der "Bürgerinformation der Stadt Selb" - Ausgabe 06. Februar 2007


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