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"Der Name der Rose"
 
 

Umberto Eco: „Der Name der Rose“ mit dem Theater des Ostens, Berlin, am 13. Februar 2007

Die Theaterfassung des Weltbestsellers „Der Name der Rose“ in der Version des Theaters des Ostens, Berlin, stößt bei den Veranstaltern seit Jahren auf ungebrochen großes Interesse. Die Aufführungen im Rahmen der bisherigen Tourneen wurden mit Lob geradezu überschüttet. Am Dienstag, 13. Februar, um 20 Uhr, bietet die Stadt Selb in ihrem Kulturprogramm den historischen Klosterkrimi im Rosenthal-Theater Selb an.

Umberto Ecos Roman, Bestseller in Millionenhöhe, ist ein wunderbarer und faszinierender Anlass, um über das Dasein auf dieser Welt nachzudenken. Hinter Intrige und Mord verbergen sich aktuelle politische und kulturelle Auseinandersetzungen um die Frage der Freiheit des Denkens und die Kraft des Lachens. Es ist eine Geschichte über die Suche nach Wahrheit und die Furcht vor ihr, über Vernunft und Fanatismus, über Glauben und Ketzerei und die Notwendigkeit des Zweifels. Die Bühnenfassung konzentriert sich auf die zentralen Handlungsstränge, ohne dabei an Atmosphäre zu verlieren. Begleitet von den Gesängen der Mönche werden die Zuschauer in das Labyrinth der klösterlichen Intrigen geführt, bis sich das Geheimnis endlich lüftet – und die Bibliothek auch auf der Bühne in Flammen aufgeht.

Zum Stück: Im Jahre 1327 besucht der englische Franziskanermönch William von Baskerville zusammen mit seinem Adlatus in geheimer Mission ein einsam gelegenes Kloster im Apennin. Sie reisen im Auftrag des Kaisers, um ein Treffen zwischen den Abgesandten des Papstes und ketzerischen Mönchen zu organisieren, bei dem es um den Konflikt zwischen den Geboten Armut und Keuschheit und der tatsächlichen Macht und dem Reichtum der Päpste gehen soll. Gleich nach ihrer Ankunft werden sie in die Aufklärung eines Mordfalles verwickelt, zwei weitere Klosterbrüder sterben unmittelbar danach auf mysteriöse Weise. Der Verdacht kommt auf, die Getöteten wären einem Geheimnis in Zusammenhang mit der Bibliothek auf der Spur gewesen. Bei ihrer Aufklärungsarbeit beleuchten die beiden die dunklen Seiten des Klosterlebens: Intrigen, Heuchelei, Erpressung und Mord machen vor den Klostermauern nicht Halt. Dem Theater des Ostens gelingt es, die dramatische Energie des Romans in fesselnde Szenen einzufangen. Ein spannender Krimi und zugleich mehr als das: ein faszinierender historischer Abriss und unterhaltsames Gelächter über die Schlechtigkeit der Welt!

Das Theater des Ostens Berlin wurde 1990 als erstes Tourneetheater in den Neuen Bundesländern gegründet. Seine Stärke sind geschlossene Ensembleleistungen auf hohem sprachlichen und darstellerischem Niveau. Einen besonderen Namen machte es sich durch die Dramatisierung großer Literatur. So mit „Gefährliche Liebschaften“ nach de Laclos und Theodor Storms „Der Schimmelreiter“. Umberto Ecos „Der Name der Rose“ in der Inszenierung von Vera Oelschlegel wurde mit 2 Theaterpreisen ausgezeichnet.

Herausragend in einem ohnehin hochkarätig besetzten Ensemble sind Dieter Wien als William von Baskerville und dessen Sohn Fabian Oscar Wien als Adson von Melk. Dieter Wien ist langjähriger Protagonist des Berliner Maxim Gorki-Theaters.

Eintrittskarten für „Der Name der Rose“ am 13. Februar gibt es im Vorverkauf in Selb (Uschi’s Passage, Ludwigstr. 47, Tel. 09287/2019), in Marktredwitz (Frey Centrum Tel. 09231/508286), in Wunsiedel (Buchhandlung Böhringer, Ludwigstr. 33, Tel. 09232/2117), und in Rehau (Tabakwaren Irmgard Mier, Bahnhofstr. 2, Tel. 09283/3759). Weitere Informationen gibt das Kulturamt der Stadt Selb, Tel. 09287/883-119 und 883-125, email: kulturamt@selb.de, Internet: www.selb.de.







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